Neuer Tunnel zum Schutze der Leitung

OVAG verlegt und erneuert ein Teilstück ihrer Fernwasserleitung unter dem Bahndamm in Niddatal-Assenheim.

Die Deutsche Bahn will die Bahnbrücke am Ortseingang von Niddatal-Assenheim sanieren. Für die OVAG ein Grund, ein Teilstück ihrer rund 100 Jahre alten Fernwasserleitung in diesem Bereich zu erneuern. Denn diese muss wegen des neuen Brückenfundaments verlegt werden.

Die Lösung: Es wird ein neuer Durchbruch durch den Bahndamm getrieben, fachsprachlich Durchpressung genannt. Dieser soll 1,2 Meter im Durchmesser haben und Platz bieten für die 0,7 Meter breite Leitung, aber auch eine kleinere Leitung der Stadt Niddatal-Assenheim und einige Kabel. Direkt neben der Bahnbrücke wird auch ein neuer Übergabeschacht gebaut, in dem in Zukunft die Leitung für das Ortsnetz von der Fernwasserleitung abzweigt. Der alte Schacht wird entfernt.

Für die Bauarbeiten haben sich die OVAG und die Stadt Niddatal zusammengeschlossen und eine gemeinsame Ausschreibung der Fernwasserleitung und des Ortsnetzes gemacht. So wollte man zu viele Schnittstellen unterschiedlicher Baufirmen vermeiden und einen reibungslosen Ablauf sicherstellen.

Derzeit wird die Baugrube ausgehoben. Im Juni soll es dann mit der Durchpressung losgehen. Das bedeutet auch, dass in der Kastanienallee einige Anwohnerparkplätze entfallen werden. Ab voraussichtlich Mitte August muss die Bahnunterführung (Dorn-Assenheimer Straße) für etwa zwei Monate für den Verkehr gesperrt werden. Im Dezember soll alles fertiggestellt sein.

Wenn die Leitung für den Anschluss an das neue Leitungsstück außer Betrieb genommen wird, bietet sich für die Fachleute der OVAG die Gelegenheit, auch andere Teile des betroffenen Leitungsabschnitts zu warten. Dies wäre im Normalbetrieb nicht möglich.

Derzeit wird die Baustelle zum neuen Durchbruch am Bahndamm eingerichtet von der Firma Markgraf, dem ausführenden Bauunternehmen. Hier hindurch verläuft später das neue Teilstück der OVAG-Fernleitung.

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